News-Detail - AStA der Universität des Saarlandes
08.02.2012 Pressemeldung

AStA beantragt außerordentliche Sitzung des Verwaltungsrates des Studentenwerks auf Grund der Schließung des Wohnheim D

Von: Vorsitz
Der AStA der Universität des Saarlandes hat am 06.02.2012 beim Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Studentenwerks, Universitätspräsident Prof. Linneweber, eine außerordentliche Sitzung auf Grund der Schließung des Wohnheim D beantragt. Dem Verwaltungsrat des Studentenwerks gehören neben dem Universitätspräsidenten weitere Angehörige der Universität, des Studentenwerks sowie Vertreter der Landesregierung und Studierende an. Durch die Verwaltungsratssitzung möchte der AStA alle verantwortlichen Stellen an einen Tisch bekommen, um gemeinsam konkrete Lösungen für die betroffenen Studierenden zu finden und über die Zukunft des Wohnheimes beraten.

"Die Schließung des Wohnheim D kommt leider für die Studierenden zu dem schlecht möglichen Zeitpunkt. Derzeit ist Klausurenphase an der Universität und viele Studierende benötigen ihre Zeit zum Lernen. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, hat der AStA gemeinsam mit dem Studentenwerk einen Plan erstellt, um die Umzüge bei den einzelnen Studierenden erst dann einzuleiten, wenn diese ihre Klausuren geschrieben haben. Darüber hinaus ist der Wohnungsmarkt auf Grund der stark gestiegenen Studierendenzahlen, knapp 3.000 Studierende mehr in den letzten 3 Jahren, in Saarbrücken am äußersten Limit. Es gibt schlicht kaum noch studentischen bezahlbaren Wohnraum. Diese Situation wird durch die zu erwartenden weiter steigenden Studierendenzahlen zum Wintersemester weiter verschärft. Es ist daher dringend geboten, bereits jetzt mit den Planungen zur Lösung dieses Engpasses zu beginnen.", so Marc Großjean, einer der AStA-Vorsitzenden.

"Mit dieser Sitzung sollen weiter die gemeinsamen Bemühungen von Studentenwerk, Universität, Landesregierung und AStA, für alle betroffenen Studierenden einen alternativen Wohnraum zu finden, koordiniert und abgestimmt werden. Wir müssen in dieser Sitzung die genauen Zahlen von betroffenen Studierenden und bereits gefundenen Ersatzwohnungen sowie der Suche nach alternativen Gebäuden besprechen, um die Unterbringung aller Studierenden sicherzustellen. Mögliche Probleme müssen hierbei insbesondere durch die Landesregierung unverzüglich gelöst werden. So können wir sicherstellen, dass alle Studierende, die derzeit im Wohnheim D wohnen, bis zur endgültigen Schließung des Wohnheims über eine Ersatzwohnung verfügen.", stellt Désirée Kraemer, eine der AStA-Vorsitzenden, fest.

"Die zweite wichtige Frage, die wir im Rahmen dieser Sitzung besprechen müssen, ist die nach der Zukunft des Wohnheims. Es ist unbedingt erforderlich das Wohnheim schnellst möglich entweder general zu sanieren oder komplett neu zu bauen. Der weggefallene Wohnraum ist für die Studierenden, insbesondere ausländische Studierende, unbedingt erforderlich, da es in Saarbrücken keinen vergleichbaren Wohnraum mit diesem Preis- Leistungsverhältnis gibt. Wir sehen sowohl die Universität, das Studentenwerk sowie die Landesregierung in der unbedingten Pflicht gemeinsam für Gelder zu sorgen, um die notwendigen baulichen Maßnahmen umgehend einzuleiten.", fordert Marc Strauch, ebenfalls AStA-Vorsitzender, abschließend.