AStA bedauert Erhöhung des Semestertickets für Studierende

von Govinda

AStA bedauert Erhöhung des Semestertickets für Studierende
 
Das Studierendenparlament hat auf seiner  letzten Sitzung eine Erhöhung des Semestertickets für den ÖPNV um 12 € verabschiedet. Dieser Schritt war aufgrund der Verhandlungen mit den Verkehrsbetrieben notwendig.
 
„Wir bedauern sehr, dass das Semesterticket auch in diesem Jahr wieder mehr kostet“, so Govinda Sichender AStA-Vorsitzender. „Auch Gespräche mit dem Verkehrsministerium konnten eine Erhöhung um 12 € nicht verhindern und so musste das Studierendenparlament am Ende der Erhöhung zustimmen, um das Angebot des Semestertickets nicht in Gänze zu verlieren.“
 
Somit kommt auf die Studierenden im kommenden Wintersemester eine Erhöhung des Semesterbeitrages um 12 € zu. „Wir bedauern sehr unser Ziel nicht erreicht zu haben, das Ticket für mehrere Jahre möglichst kostenneutral zu verhandeln.“, so Torsten Wenk AStA-Vorsitzender. „Uns erfüllt die Preisentwicklung des Tickets mit großer Sorge. Wir befürchten auch im kommenden Jahre schwierige Verhandlungen, hier muss die Landesregierung Abhilfe schaffen, ansonsten steht zu befürchten, dass das Semesterticket als Solidarmodell nicht mehr länger praktikabel ist“, so Wenk.
 
„Das Semesterticket ist für viele Studierende eine noch kostengünstige Möglichkeit aus dem ganzen Saarland zu den Universitätsstandorten Saarbrücken und Homburg zu gelangen.Gerade für eine Landeskinder Universität wie die UdS ist ein bezahlbares Semesterticket unabdingbar, um attraktiv für Studierenden aus dem Umland zu sein“, so Katharina Waller Vorsitzende des StuPa.
 
Das neue Semesterticket sieht eine Erweiterung bis nach Trier vor. „Durch die Erweiterung des Tickets bis nach Trier wird der Geltungsbereich des Semestertickets zumindest ausgebaut,  was jedoch kaum über die Erhöhung um 12 € hinwegtrösten kann.“, so Lukas Huwig, AStA Referent für Finanzen und Verkehr. „ Allerdings begrüßen wir, dass das Ticket zumindest um einen kleinen Teil der Großregion erweitert wurde.“, so Huwig.
 
 „Wir hoffen, dass die Verkehrsunternehmen bei den nächsten Verhandlungen von einer weiteren Erhöhung absehen und endlich wieder ein Vertrag auf mehrere Jahre abgeschlossen werden kann. Die Nutzung des ÖPNV muss für Studierende bezahlbar bleiben. Wir erwarten auch vom Land Hilfestellung, da es am Ende auch ein Interesse der Landesregierung sein sollte, die Universität als Motor für Innovationen attraktiv für Studierende zu halten“, so Sichender abschließend.

Zurück