Der 64. AStA der Universität des Saarlandes ist im Amt

von Katharina Waller

 Der 64. AStA der Universität des Saarlandes ist im Amt
 
Am Donnerstag, den 20.7.2017 hat sich das 64. Studierendenparlament konstituiert und einen neuen AStA gewählt. Dem Studierendenparlament sitzen künftig Christian Backes (Aktive Idealisten) und Dominik Schillo (Grüne Hochschulgruppe) vor.
Die Vorsitzenden des 64. AStA sind die Jurastudentin Katharina Waller (das…team) und der Jurastudent Benedict-Julian Weber (unabhängig), die AStA-Doppelspitze wird durch den Philosophiestudenten Johannes Klein (Grüne Hochschulgruppe) als Stellvertreter ergenzt.  Der AStA wird gebildet aus den Hochschulgruppen "Aktive Idealisten", "Linke Liste und Unabhängige", "Kritische Mediziner“, "Grüne Hochschulgruppe“ und "Das ... Team" sowie unabhängigen ReferentInnen.
"Der 64. AStA versteht sich als unabhängige, kritische und diverse Interessenvertretung der Studierendenschaft, der stärker auf sozialpolitische Themen, wie Wohnraum, Studienfinanzierung und die kritische Hinterfragung bestehender Strukturen und Angebote setzen möchte.", so Katharina Waller. 
 
Die neue AStA Struktur sieht die Erweiterung des Referats für Politische Bildung vor, ergänzt das Referat Familie und Gleichstellung um die Themengebiete Behinderung und chronisch Kranke und das Referat Studienqualität um das Themengebiet Nachhaltigkeit. Außerdem wird ein Referat Antirassismus  und ein Queer-Referat geschaffen.
"Es ist für uns zentral verschiedene Diskriminierungsformen aufzudecken und ihnen entgegenzuwirken. Daher freuen wir uns in der kommenden Legislatur drei neue ReferentInnen im AStA-Team zu haben, die ihren Fokus darauflegen werden die Situation für Studierende mit Beeintächtigung zu verbessern und die Universität zu einem Ort zu machen an dem Diversität noch stärker gelebt wird", so Johannes Klein. 
 
 
Auch im nächsten Jahr wird sich der Allgemeine Studierendenausschuss wieder für den Erhalt der Studienqualität und für studentische Mitspracherechte in universitären Gremien einsetzen. Zentrale Projekte sind hier die Verhinderung jeglicher Gebühren für das Studium, ein fairer Preis für das Semesterticket und das kritische Hinterfragen bestehender Strukturen. „Gebühren jeglicher Art sind sozial unverträglich, erschweren für viele den Zugang zum Studium und werden von uns konsequent abgelehnt. “, so Benedict-Julian Weber. "Uns ist bewusst, dass die Zusagen aus dem Koalitionsvertrag nicht ausreichen, die UdS weiter handlungsfähig zu erhalten und zukunftssicher zu machen. Jedoch kann hier nicht die Lösung sein das fehlende Geld bei den Studierenden zu holen“, ergänzt Katharina Waller. 
Zusätzlich sollen wichtige Themengebiete, wie unter anderem Kooperation mit anderen Studierendenschaften, Veranstaltungen, Internationale Studierende und Nachhaltigkeit durch die Einrichtung verschiedener Arbeitskreise gestärkt werden. Außerdem wird sich der 64. AStA für die Schaffung von Frei- und Arbeitsräumen in Homburg und Saarbrücken einsetzten.
"Wir sind von der neuen AStA-Struktur überzeugt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen AkteurInnen in der Hochschulpolitik und auf dem Campus", so die Vorsitzenden.
 
Bei Rückfragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

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