AStA unterstützt Protest studentischer Parlamentarier der HTW zur Rektorenwahl

von Marc Strauch

Am 18.04.2012 wird an der HTW ein neuer Rektor gewählt. Große Teile der demokratischen Studierendenvertretung beklagen einen Mangel an Transparenz und Demokratie im Vorfeld der Wahl. "Dieses Thema wurde nach unseren Informationen bisher nur im Senat besprochen und den gewählten Vertretern wurde untersagt, den Kontakt und den Dialog zu den Wählern zu suchen. Die Hochschulöffentlichkeit wird damit von diesem Vorgang komplett ausgeschlossen. Alles soll klammheimlich hinter verriegelten Türen ablaufen und die Hochschulöffentlichkeit wird dann nach der Wahl vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir Studierendenvertreter finden dieses Vorgehen in keinster Weise akzeptabel für eine Hochschule", so drei Senatoren und acht Studierendenparlamentarier der HTW gegenüber dem AStA der UdS.

 

"Dieses Vorgehen ist für uns an der Universität des Saarlandes unvorstellbar", so Marc Strauch, AStA-Vorsitzender der UdS. "Die Wahl für das höchste Amt einer Hochschule gebietet größtmögliche Transparenz. Deshalb gibt es an der Universität des Saarlandes auch immer eine öffentliche Vorstellung derjenigen, die kandidieren. Dort stellen sich die KandidatInnen immer auch den Fragen der Anwesenden", so Strauch weiter. Eine fehlende öffentliche Vorstellung lasse eine Entmündigung der Mitglieder der Hochschule befürchten. Er fordere daher entsprechende Transparenz und insbesondere ein öffentliche Vorstellung der Kandidaten durchzuführen. "Wir hoffen außerdem, dass sich das Präsidium der Universität des Saarlandes unserem Appell anschließt", so Strauch abschließend.

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