AStA äußert Verständnis für Streiks

von Marc Strauch

Zu den Warnstreiks der Beschäftigten an der Universität des Saarlandes äußerte der AStA der Universität des Saarlandes Verständnis.

"Die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Saarland hängt insbesondere auch mit den Arbeitsbedingungen zusammen", so der AStA-Vorsitzende Marc Strauch. "Wer sich heute für eine wissenschaftliche Karriere an der Universität entscheidet, nimmt in Kauf, über lange Zeit keine planbare Zukunft zu haben." Über viele Jahre kehrten ständig befristete Beschäftigungsverhältnisse wieder, die aber nicht planbar seien.

"Auch im technischen und Verwaltungsbereich haben Gehaltszurückhaltung, Arbeitsverdichtung im Zuge von Bologna und Befristungen über Jahre hinweg dazu geführt, dass die Qualität des Studiums und die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Saarland zunehmend gefährdet sind", ergänzte Sven Clement, ebenfalls AStA-Vorsitzender. Von spürbaren Verbesserungen im Tarifvertrag würden auch für die Studierenden profitieren.

Das Land übernimmt bislang nur die Hälfte der Tarifsteigerungen, die es jedoch selbst mit aushandelt. "Die saarländische Landesregierung muss sich zum Forschungs- und Hochschulstandort Saarland bekennen. Es muss endlich gelten: Wer unterschreibt, muss auch bezahlen", so der stellvertretende AStA-Vorsitzende Marcel Mucker abschließend.

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