AStA bedauert Erhöhung der Essenspreise und Sozialbeiträge

von Marc Strauch

Der Vorstand des Studentenwerk im Saarland e.V. hat auf seiner heutigen Sitzung den Weg für eine Essenspreis- und Sozialbeitragserhöhung frei gemacht. Dieser Schritt war aufgrund der Landeszuschusskürzung um 700.000 nötig geworden.

„Wir bedauern sehr, dass wir uns mit unserer Forderung, die Kürzung zurückzunehmen nicht durchsetzen konnten. Gleichzeitig konnten wir durch konstruktive Verhandlungen zumindest eine Verringerung der Summe um 300.000 erwirken“, erklärt der Vorsitzende des AStA, Marc Strauch. „Wir und auch die studentischen Mitglieder des Studentenwerkvorstands tragen die Preiserhöhungen nun schweren Herzens mit, um einen Fortbestand des Mensaangebots zu sichern, obwohl wir unsere grundsätzliche Kritik an der Kürzung weiterhin aufrechterhalten.“

Auf die Studierenden kommt ab dem 01.01.2013 nun eine Essenspreiserhöhung von, im Schnitt, 30 Cent zu. „Zusätzlich wird ab dem Wintersemester der Sozialbeitrag allein aufgrund der Zuschusskürzung um 20 steigen müssen“, so Daniel Werner, stellvertretender Vorsitzender des Studentenwerk und studentischer Vertreter.

„Damit diese Erhöhung in Kraft tritt, muss allerdings noch die Beitragsordnung der Universität geändert werden, was im Februar durch den Senat erfolgen soll“, so Werner weiter.

Durch die Kombination dieser beiden Maßnahmen versucht das Studentenwerk die Kürzung zu kompensieren, welche in den vergangenen Tagen in den Haushaltssitzungen des saarländischen Landtags beschlossen wurde.

„Wir hoffen, dass die Landesregierung auch durch den lautstarken Protest der Studierenden der Universität des Saarlandes zukünftig von weiteren Kürzungen absieht, weil diese in keinem Fall mehr sozialverträglich kompensiert werden könnten. Studieren muss bezahlbar bleiben, denn ohne Studierende nutzt auch die beste Universität diesem Land nichts“, so Strauch abschließend.

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