AStA empört über Stillstand bezüglich Wohnheim D

von Marc Strauch

Der AStA der Universität des Saarlandes ist nach der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates des Studentenwerks empört über den anhaltenden Stillstand bezüglich einer Sanierung des seit letztem Frühjahr geschlossenen Wohnheim D.

„Seit über einem Jahr fehlen nun schon 260 Wohneinheiten gerade für internationale Studierende und noch immer ist kein belastbares Finanzierungskonzept von Studentenwerk und den zuständigen Ministerien vorgelegt worden.“ erklärt Sven Clement, Vorsitzender des AStA. „Je mehr Zeit hier ungenutzt verstreicht, desto teurer wird eine Sanierung oder ein eventueller Neubau des Wohnheims, ganz zu Schweigen davon, dass in der Zwischenzeit keine Studierenden dort untergebracht werden können.“

Nach Einschätzung des AStA drehen sich die beteiligten Stellen seit Monaten im Kreis.

„Jedem ist bewusst, dass das Studentenwerk die notwendige Finanzierung in Verbindung mit sozialverträglichen Mieten nach Neubau oder Sanierung nicht stemmen kann. Einzige Möglichkeit in diesem Zusammenhang sind Zuschüsse, um Zinslast oder Mietniveau abzufedern“, erläutert Marc Strauch, ebenfalls AStA-Vorsitzender. „Wir brauchen nun langsam eine konstruktive und verbindliche Übereinkunft zwischen Studentenwerk und Land wohin die Reise geht!“

Auch die heutige Sitzung des Verwaltungsrates des Studentenwerks hat hier keine neuen Erkenntnisse gebracht. Man hangelt sich weiter von Termin zu Termin, ohne, dass etwas Greifbares passiert. Die Situation ist aus Sicht des AStA mehr als unbefriedigend.

„In den nächsten Wochen muss endlich etwas geschehen. Das Land muss klar artikulieren, ob es das Studentenwerk auch finanziell bei einem Neubau oder einer Sanierung in irgendeiner Form unterstützen kann und will und, ob ihm campusnahes, bezahlbares Wohnen gerade für internationale Studierende weiterhin am Herzen liegt!“ so Strauch abschließend.

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