AStA fordert vom Land eine Zusage zum Wohnheim D

von Charlotte Dahlem

Anfang Juli hatte das Studentenwerk im Saarland einen Antrag auf Zuschuss für den Neubau bzw.
die Sanierung des Wohnheim D bei der Beauftragten der Ministerpräsidentin Frau Dr. Reichrath
gestellt. Der AStA fordert die Landesregierung auf zeitnah und positiv darüber zu entscheiden.
Seit Anfang 2012 ist das größte Studentenwohnheim auf dem Campus der Universität des
Saarlandes aufgrund baulicher Mängel geschlossen. Für die fehlenden Wohnplätze ist nach wie vor
keine dauerhafte Lösung gefunden worden.
„Zurzeit werden die Zulassungsbescheide für die Erstsemester verschickt. Für viele neue
Studierende verspricht die Wohnungssuche bereits jetzt äußerst problematisch zu werden“, so
Charlotte Dahlem, AStA Vorsitzende.
Laut dem Deutschen Studentenwerk stehen in Deutschland für Studierende durchschnittlich 10,63
% öffentlich geförderte Wohnheimplätze zur Verfügung; in Saarbrücken sind es nur 6,72 %.
Des Weiteren veröffentlichte die Universität Anfang August ein Strategiepapier zur
Internationalisierung. Ziel ist die Attraktivität des Standortes zu erhalten, als auch im globalen
Raum die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. So heißt es darin u.a., „die Universität des
Saarlandes sollte den Anteil ausländischer Studierender auf allen Ebenen überproportional
steigern.“
„Angesichts des mangelnden Wohnraums an der Universität wird es jedoch insbesondere für
Studierende, die nicht aus dem Saarland kommen, schwer außerhalb eine Unterkunft zu finden“,
erklärt Daniel Braun, stellvertretender AStA-Vorsitzender.
„Trifft das Land hier nicht schnellstmöglich eine lösungsorientierte Entscheidung über den Antrag
auf Neubau bzw. Sanierung des Wohnheim D spitzt sich die Lage weiterhin nicht nur zu Lasten der
Studierenden zu, sondern auch zu Lasten der gesamten Universität zu“, so Sven Clement,
stellvertretender AStA-Vorsitzender abschließend.

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