Bundesweites Vernetzungstreffen gegen Kürzungen an Hochschulen

von Charlotte Dahlem

Die Hochschulen im Saarland stehen mit dem Problem der Unterfinanzierung nicht alleine da. In
ganz Deutschland haben Hochschulen mit Einsparungen und damit verbunden Kürzungen zu tun.
Immer wieder taucht die Schuldenbremse als Begründung dafür auf. Am vergangenen Wochenende
fanden sich daher Studierendenvertreter aus 13 Bundesländern in Halle zu einem
Vernetzungstreffen gegen Hochschulkürzungen und Unterfinanzierung ein.
Unter ihnen waren auch Vertreter des AStA der UdS und der HTW.
„Wird sich das Land von seiner Entscheidung einen dermaßen großen Betrag von 100 Mio. Euro bis
2020 an der Universität einsparen zu wollen nicht distanzieren, werden die darauf folgenden
Einschnitte die Universität in eine Abwärtsspirale befördern, aus der sie so schnell nicht wieder
heraus gelangen wird. “ so Charlotte Dahlem, Vorsitzende des AStA der UdS.
Parallel zu einem Umdenken in der Landespolitik stellt der Eingriff des Bundes in
Grundfinanzierung eine der letzten Chancen für die Universität im Saarland dar. „Auf
Versprechungen im Koalitionsvertrag müssen nun Taten folgen. Daher ist es wichtig, dass wir
auch bundesweit vernetzen und so gemeinsam unsere Forderung nach der Abschaffung
Kooperationsverbots Nachdruck verleihen“ so Charlotte Dahlem weiter.

Auf dem Vernetzungstreffen wurde ein Resolutionspapier entworfen, deren Forderungspunkte von
der Studierendenschaft im Saarland noch besprochen werden müssen. Aber eins steht bereits jetzt
fest: Auch die Studierenden im Saarland werden sich bei den bundesweiten Protesten und dem
Bildungsstreik 2014 beteiligen. Für Mai sind bereits Aktionen in Planung, die die Veröffentlichung
des Zwischenergebnisses der Diskussion um Studiengänge begleiten werden.

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