2000 vor Staatskanzlei: Starkes Signal gegen Sparkurs der Landesregierung

von Charlotte Dahlem

2000 vor Staatskanzlei: Starkes Signal gegen Sparkurs der Landesregierung Rund 2000 Studierende der UdS haben am Donnerstag gegen die Einsparpläne der Landesregierung im universitären Bereich demonstriert.
Neben den konkreten Kürzungsplänen unter anderem bei den Kompensationsmitteln, wollte der AStA mit dieser Demonstration insbesondere auch die generelle finanzielle Perspektive der Universität des Saarlandes thematisieren. Nach derzeitigem Stand könnten der Universität des Saarlandes bis 2020 über 100 Mio. Euro fehlen.
"Die Einsparungen treffen vor allem den Forschungs- und Lehrbereich. Über 80% der Beschäftigten sind in diesem Bereich befristet beschäftigt. Deren Verträge werden dann einfach nicht verlängert.“ so Daniel Braun, Stellvertretender AStA-Vorsitzender in seiner Rede.
Die AStA Vorsitzende Charlotte Dahlem stellte auf der Abschlusskundgebung vor der Staatskanzlei noch mal heraus, dass für die Studierenden Fächerschließungen nicht akzeptabel sind: „Jedes Fach ist für die Entfaltung freier universitärer Bildung wichtig. Es schockiert uns, wie leichtfertig mittlerweile von Schließungen ganzer Fakultäten gesprochen wird.“ Neben den Wortbeiträgen hatte der AStA noch eine Tafel mit 3 studentischen Forderungen jeweils an eine Vertreterin der Staatskanzlei sowie an Abgeordnete des Saarländischen Landtags übergeben.
 
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