Neue Finanzentwicklungen

von Benjamin Degen

Der Unihaushalt soll nach den neusten Aussagen der Politik höher erhalten bleiben als bisher befürchtet. Das Sparvolumen soll sich jährlich um rund sechs Millionen Euro verringern, was hauptsächlich daraus möglich wird, dass der Universität bis 2020 die Bafög-Mittel sowie die Hochschulpaktmittel sicher zugesagt wurden. Somit soll das Sparvolumen von 12% auf 7,5% sinken. Seitdem der Bund die Übernahme der Bafög-Gelder übernimmt, stehen dem Land rund sechs Millionen Euro mehr zur Verfügung, welche nun über 4 Millionen an die Universität fließen sollen.

Der AStA der UdS sieht diesen Schritt als überfällig an und bewertet diese Entscheidung als folgerichtig. „Es ist wichtig, dass die frei werdenden Gelder in die Grundstruktur und den Unihaushalt fließen“, so Benjamin Degen. „Wir begrüßen die Entscheidung der Politik, allerdings ist das Sparvolumen weiterhin nicht vernachlässigbar“.Unverständlich wird jedoch die von der Ministerpräsidentin immer betonte Planungssicherheit gesehen. „Warum die Zusage erst nach so vielen Protesten und Diskussionen kam ist nicht nachvollziehbar für uns. Man hätte sich viele Unannehmlichkeiten ersparen können, hätte man die Zusage gleich gegeben und nicht an der Planungssicherheit festgehalten, die sich jetzt ohnehin erübrigt hat“ so Degen weiter. Govinda Sicheneder weist weiter auf die trotz der Zusagen drohenden Konsequenzen hin. „Die Einschnitte in der Lehre werden auch bei Einsparungen von 7,5% weiterhin spürbar sein. Das Sparvolumen ist immer noch hoch, dem sollte man sich stark bewusst sein“ so dieser weiter.

Wichtig ist in der kommenden Zeit, dass das Sparprogramm des Präsidums neu angepasst wird. Hier wird der Fokus des AStA darauf liegen, die Lehre auf einem besseren Niveau halten zu können, als bisher befürchtet.

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