Offener Brief des AStA der UdS an die Ministerpräsidentin des Saarlandes

von Marc Strauch

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin, nicht zuletzt durch die mediale Berichterstattung der letzten Tage blicken wir äußerst besorgt auf das Verhältnis von Studierenden-schaft und Hochschulleitung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Gerade für uns als Studierendenvertreter ist es unabdingbar, dass studentische Interessensvertretungen an den saarländischen Hochschulen funktionieren, um so den Studierenden und ihren Standpunkten Gehör zu verschaffen und sie nicht nur nach außen, sondern auch im Innenverhältnis gegenüber Hochschulleitung und Professoren zu vertreten. Durch die saarländische Hochschul-gesetzgebung wird allein schon deutlich, dass die Autonomie und das Funktionieren von Studierendenschaften ein Grundanliegen des Gesetzgebers ist. Sollte es an der HTW diesbezüglich zu Störungen durch die Hochschulleitung gekommen sein, wäre dies ein schwerer Schlag für die studentische Mitbestimmung insgesamt. Hiermit möchte Sie der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität des Saarlandes, vertreten durch seine Vorsitzenden Herrn Marc Strauch und Herrn Andreas Segl, daher bitten, in ihrer Funktion als Rechtsaufsicht über die saarländischen Hochschulen alle momentan im Raum stehenden Vorwürfe und rechtlichen Unklarheiten an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarland zu untersuchen. Bitte tun Sie dies mit der gebotenen Eile aber auch Sorgfalt, um eine lückenlose Aufarbeitung, gegebenenfalls auch strafrechtlich, durchführen zu können. 

Hochachtungsvoll im Namen der Studierendenschaft der Universität des Saarlandes

 Marc Strauch und Andreas Segl(Vorsitzende des 58. AStA der UdS)

Zurück