stabile Studienanfängerzahlen

von Charlotte Dahlem

Das neue Wintersemester an der Universität des Saarlandes hat begonnen und die Studienanfängerzahlen konnten zur Freude vieler Beteiligten auf dem Stand des vergangenen Jahres gehalten werden. Trotzdem darf diese Tatsache nicht als Signal verstanden werden, dass die Kürzungen an der Universität ohne Folgen für die Studierenden und die Attraktivität des Studiums im Saarland bleiben.

 Auf Grund, der sich in die Länge ziehenden Verhandlungen, wurden weder die Bewerberportale für wegfallende Studiengänge zu diesem Wintersemester geschlossen noch sind die Kürzungsmaßnahmen in den einzelnen Einrichtungen abgestimmt und umgesetzt. Eine Tendenz, in welche Richtung sich die Bewerberzahlen entwickeln, ist daher erst in den kommenden Semestern zu erwarten.

 Wegfallende Lehr- und Unterstützungsangebote wie Tutorien und zentrale Angebote bei dem Sprachenzentrum, Hochschulsport, den Bibliotheken oder dem Studierendensekretariat werden die Attraktivität des Studiums maßgeblich beschneiden. „Unzufriedenheiten gerade durch solche Einschnitte spiegeln sich letztendlich in Befragungen wie beispielsweise dem CHE Ranking wieder. Solche Rankings werden jedoch bei der Studienortswahl immer relevanter“, so Charlotte Dahlem, AStA Vorsitzende.

 Der Landesregierung muss bewusst sein, dass die Kürzungen an der Universität nicht ohne Konsequenzen für den Studienstandort Saarland bleiben werden. Ein Schönreden der Anfängerzahlen ist daher in dieser Situation der Spardiskussion fehl am Platz.

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