Der 64. AStA der UdS begrüßt die Senatsentscheidung gegen die Verwaltungsgebühren

von Benedict Weber

Der 64. AStA der UdS begrüßt die Senatsentscheidung gegen die Verwaltungsgebühren In der gestrigen Senatssitzung wurde die Ordnung zur Erhebung eines Verwaltungskostenbeitrags mit einer überraschender Mehrheit abgelehnt. „Wir sind erleichtert, dass in der ersten Lesung die erforderliche Mehrheit eindeutig nicht erreicht wurde“, so Benedict-Julian Weber, Vorsitzender des AStA. “Das Ergebnis ist ein klare Absage in Richtung Politik der Staatskanzlei, die vorsieht, dass die Studierenden nun für die fehlende finanzielle Ausstattung der Universität zahlen sollen”, ergänzt die Vorsitzende Katharina Waller. Vor dem Hintergrund, dass mehr als 60% der Studierenden neben ihrem Studium arbeiten müssen und jede_r fünfte trotzdem weniger als 670 € im Monat zum Leben hat, ist jeder weitere Euro für das Studium nicht tragbar. Der AStA fordert die Staatskanzlei nun auf endlich verbindliche finanzielle Zusagen zu machen, damit nicht die sozial schwächste Gruppe für das Defizit der Universität aufkommen muss. Im Vorfeld der Sitzung haben die Studierenden in einer Protestaktion ihren Unmut über die Gebühren erneut kundgetan. Außerdem wurden rund 1000 Postkarten an die Senator_innen und Präsidumsmitglieder verschickt, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zu der geplanten Gebühr den Entscheidungsträger_innen mitzuteilen. „Es war uns wichtig den Mitgliedern des Senats im Vorfeld aufzuzeigen, wen die Konsequenzen ihrer Entscheidung mit voller Härte treffen werden“, so die Vorsitzenden. Aus Sicht des AStA ist das beste Marketing für die Universität keine Gebühren einzuführen, um so im harten Kampf um Studienanfänger_innen auch weiterhin bestehen zu können. Im März wird in einer zweiten Lesung erneut über die Verwaltungsgebühr abgestimmt. „Für uns ist eine erneute Abstimmung nicht nachvollziehbar, da der Senat heute mit einer eindeutigen Mehrheit dagegen gestimmt hat“, so die Vorsitzenden. Insbesondere kritisieren die Vorsitzenden, dass trotz eines eindeutigen Abstimmungsergebnisses nun versucht wird, durch eine zweite Lesung Zeit zu gewinnen, um ein anderes Abstimmungsverhalten zu erreichen. “Wir fordern, dass das Präsidium die Einführung einer Verwaltungsgebühr an unserer Universität nicht weiter verfolgt”, so Katharina Waller, Vorsitzende des AStA. Der AStA wird auch weiterhin gegen eine Einführung von Gebühren für Studierende kämpfen.

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