Der AStA der UdS begrüßt die finanziellen Zusagen der Landesregierung, mahnt aber auch an, dass diese Zusagen nur punktuell Probleme lösen werden.

von Benedict Weber

Am Sonntag, den 17.06.2018 hat die Landesregierung die Eckdaten für den Haushalt der Jahre 2019/2020 beschlossen. Die AStA-Vorsitzende Katharina Waller kommentiert die Vorhaben der Landesregierung wie folgt: „Die Zusagen der Landesregierung an die UdS sind dringend notwendig, insbesondere in Bezug auf die Tarifkostensteigerung, und längst überfällig.“ Die Einsparungen an der UdS machen sich für die Studierenden in Hinblick auf die Lehr- und Lernsituation schmerzhaft bemerkbar. Kritisch ist aus Sicht der AStA-Vorsitzenden daher, dass die finanziellen Zusagen vor allem auch einen weiteren Exzellenzbereich fördern sollen. „Unsere Universität braucht aus Sicht der Studierenden vor allem dringend eine Verbesserung hinsichtlich der Lehr- und Lernsituation in den Fachbereichen“, so der Vorsitzende Benedict-Julian Weber. Die Vorsitzende Katharina Waller ergänzt dazu: „Die Mittel fördern zwar die Universität als Forschungszentrum, jedoch bleibt der durch die Sparmaßnahmen besonders in Mitleidenschaft genommene Bereich der Lehre in vielen Fächern weiter dramatisch unterfinanziert.“ Eine Universität lebt von seinen Studierenden und diese kommen neben der fachlichen Ausrichtung vor allem wegen guten Lehr- und Lernbedingungen. In der Pressemitteilung der Staatskanzlei heißt es, dass das Land durch die Maßnahmen mit einer Stabilisierung der Studierendenzahlen rechnet. Ziel der Landesregierung sollte aus Sicht der Vorsitzenden daher sein, in allen Fachbereichen attraktive Lern- und Lehrbedingungen finanzierbar zu machen. „Stattdessen macht die Landesregierung den Weg frei für Studiengebühren durch die Hintertür, finanziert die soziale Infrastruktur für die Studierenden nur unzureichend und verpasst nun die Chance bei finanziellen Zusagen auch die Verbesserung der Lehr- und Lernsituation an der UdS in den Fokus zu rücken“, so Katharina Waller. „Natürlich freuen wir uns über die Förderung der Profilbildung der UdS und die Zusagen hinsichtlich der Tarifkostensteigerung, nur löst das aus Sicht der Studierenden nicht die wirklich studienerschwerenden Probleme an der UdS“, so Benedict-Julian Weber abschließend.

Zurück