Pressemitteilung zur Wahl des 72. AStA

Studierendenparlament wählt neuen AStA: Breites Bündnis setzt Arbeit für die Studierenden fort

In seiner konstituierenden Sitzung am 6. Juli 2026 hat das 72. Studierendenparlament (StuPa) einen neuen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) gewählt. Die Doppelspitze des AStA bilden erneut Cedric Bender (JuSoS & Unabhängige) und Arnika Henrich (Aktive Idealist*innen), die bereits im vergangenen Amtsjahr gemeinsam den Vorsitz innehatten.

Der neue AStA Vorsitz bildet sich aus einer breiten Vertretung, welche Mitglieder der Aktiven Idealist*innen, der JuSoS, der Grünen Hochschulgruppe (GHG) sowie der Linken Liste (LiLi) umfasst. Ergänzt wird die AStA-Spitze durch die stellvertretenden Vorsitzenden Hannah Wuillemet (GHG) und David Wagner (LiLi). Die Koalition im Studierendenparlament besteht aus den Aktiven Idealist*innen, den JuSoS, der GHG und dem Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Trotz intensiver Verhandlungen konnte mit der Linken Liste keine Einigung über eine Koalitionsvereinbarung erzielt werden, die von allen beteiligten Hochschulgruppen mitgetragen worden wäre. Dennoch beteiligt sich die Linke Liste im Rahmen des AStA durch Stellen eines stellvertretenden Vorsitzenden mit David Wagner. Auch mit dem SDS konnten die Gespräche nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Die Verhandlungen wurden aufgrund mangelnden Interesses seitens des SDS beendet.

Inhaltlich möchte der neue AStA die Arbeit des vergangenen Jahres fortsetzen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Verbesserung der Chancengleichheit für Studierende, die Stärkung des studentischen Lebens auf dem Campus sowie die finanzielle Entlastung der Studierenden. Letzteres gewinnt angesichts der weiter steigenden Kosten besondere Bedeutung: Durch die erneute Erhöhung des Deutschlandsemestertickets hat der Semesterbeitrag inzwischen die Marke von 400 Euro überschritten und stellt für viele Studierende eine erhebliche Belastung dar.

Der alte und neue AStA-Vorsitzende Cedric Bender betont die Bedeutung der breiten Zusammenarbeit.

„Den Studierenden stehen schwere Zeiten bevor. Durch steigende Kosten wie Semesterbeitrag und Mieten, kombiniert mit einem Ausbleiben der BAFÖG-Erhöhung, drohen noch mehr Studierende in die Armut abzurutschen. Diese Probleme anzugehen, erfordert eine breite Zusammenarbeit, nicht nur über die Hochschulgruppen, sondern auch über die Hochschulen hinweg. Dass wir hierzu nicht alle Hochschulgruppen ins Boot nehmen konnten, bedaure ich, ich bin aber zuversichtlich, dass zumindest die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen sich in den nächsten Monaten verbessern wird.“

Auch Arnika Henrich blickt zuversichtlich auf die kommende Amtszeit.

„Ich möchte Nachhaltigkeit in diesem Amtsjahr ganzheitlich denken. Dazu gehört für mich selbstverständlich der ökologische Wandel auf dem Campus, aber genauso die soziale Nachhaltigkeit: Studierende brauchen bezahlbare und gute Lebensbedingungen, um erfolgreich studieren zu können. Von nachhaltigen Mensakonzepten bis zur finanziellen Entlastung gibt es hier noch viel zu tun. Gleichzeitig möchten wir die Vernetzung der saarländischen Hochschulen stärken, damit wir Erfahrungen teilen, Projekte gemeinsam entwickeln und die Interessen der Studierenden noch wirkungsvoller vertreten können.“

Mit der erneuten Wahl der bisherigen Doppelspitze und der Beteiligung mehrerer Hochschulgruppen setzt der 72. AStA auf Kontinuität, Zusammenarbeit und eine starke Vertretung der Interessen aller Studierenden.

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auf dem Bild von links nach rechts: Arnika Henrich (AStA Vorsitz | Aktive Idealist*innen), David Wagner (stellv. AStA Vorsitz | Linke Liste), Hannah Wuillemet (stellv. AStA Vorsitz | Grüne Hochschulgruppe), Cedric Bender (AStA Vorsitz | JuSoS & Unabhängige)

Foto: Alexander Ihl