Semesterticket

Semesterticket - ein Solidaritätsmodell

Innerhalb der Studierendenschaft hat das Grundprinzip der Solidarität einen großen Stellenwert. Unabhängig von der eigenen Nutzung bezahlt jede*r Studierende den gleichen Betrag und hat gleichzeitig Anspruch auf alle Leistungen. Nur unter diesen Bedingungen ist es möglich, dass ein Semsterticket, zu von Studierenden finanzierbaren Preisen, angeboten werden kann.

Der AStA verhandelt als Interessenvertretung aller Studierenden gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben über die Bedingungen des Semestertickets. Diese haben so den Vorteil einer hohen Planungssicherheit durch einen festen, großen Kundenstamm, und die Studierenden bekommen ein Nahverkehrsticket, das im Vergleich mit allen anderen Ticket-Modellen konkurrenzlos günstig ist.

Häufig wird kritisiert, dass man "gezwungen" ist, das Semesterticket zu erwerben. Dem gegenüber steht jedoch die Tatsache, dass nur durch dieses Modell alle Studierenden in der Lage sind sich dieses Ticket zu leisten.

 

Ausführliche Informationen zu allen Fragen rund um das Semesterticket findet ihr auf der Seite des Referats für Verkehr.

 

Auf welchen Strecken gilt das Semesterticket?
Das Semesterticket gilt in allen Bussen und Nahverkehrszügen (RB, RE und Saarbahn) im Saarland. In Fernverkehrszügen (IC, EC, ICE) gilt es nicht.
In den Regionalzügen und -bussen könnt ihr bis zu der saarländischen Grenze fahren, mit der Saarbahn sogar bis Saarguemines. (wenn ihr jedoch mit dem Zug nach Saarguemines fahren möchtet, müsst ihr ab Hanweiler ein Ticket lösen.)

Ich will weitere Strecken fahren, ab welchem Bahnhof muss ich zahlen?
Wenn ihr weitere Strecken in Regionalzügen fahren wollt, braucht ihr eine Fahrkarte ab
- Saarhölzbach (auf der Strecke Saarbrücken - Trier),
- Nohfelden (Strecke Saarbrücken - Mainz),
- Homburg (Strecke Saarbrücken - Kaiserslautern - Mannheim) bzw.
- Einöd (Strecke Saarbrücken - Pirmasens - Karlsruhe).

Für Fahrten nach Frankreich gilt das Semesterticket bis zur Grenze, man kann Fahrkarten ab
- Forbach Grenze (Strecke Saarbrücken - Metz - Paris) bzw.
- Hanweiler Grenze (Strecke Saarbrücken - Strassbourg) lösen.

Fahrkarten für Fernverkehrszüge müssen immer für die volle Strecke gelöst werden.

Über die Grenze geschaut

Durch die Initiative der Universität der Großregion – UniGR haben Studierende  der UdS die Möglichkeit, deutlich billiger nach Luxemburg zu fahren: Das Semesterticket der UdS in Verbindung mit der luxemburgischen Jumbokaart [http://www.mobiliteit.lu/jumbokaart]erlaubt die kostenfreie Nutzung des CFL-Expressbusses zwischen Saarbrücken und Luxembourg.

Die Jumbokaart ist eine Jahreskarte für den öffentlichen Personennahverkehr für Jugendliche, auch von außerhalb des Großherzogtums. Sie kostet 75 € pro Jahr (Stand: April 2016) und ist im gesamten luxemburgischen Streckennetz des öffentlichen Personennahverkehrs (Bahn/Bus) gültig.
Studierende unter 27 können das Ticket unter Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung bei der Luxemburger Mobilitätszentrale bzw. am Schalter der CFL am Bahnhof beantragen.

Für andere Nachbarregionen hinausgehende Strecken des Saarlands gibt es kein Anschlussticket. Man muss die normalen Monats-/Jahreskarten im Ausbildungsverkehr (oft nur als "Schülermonatskarte" bekannt) kaufen.