Semesterticket

Semesterticket - ein Solidaritätsmodell

Innerhalb der Studierendenschaft hat das Grundprinzip der Solidarität einen hohen Stellenwert. Unabhängig von der eigenen Nutzung bezahlen alle Studierenden den gleichen Betrag und haben gleichzeitig Anspruch auf sämtliche Leistungen. Nur unter diesen Bedingungen ist es möglich, dass ein Semsterticket, zu von Studierenden finanzierbaren Preisen, angeboten werden kann.

Der AStA verhandelt als Interessenvertretung aller Studierenden gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben über die Bedingungen des Semestertickets. Diese haben so den Vorteil einer hohen Planungssicherheit durch einen festen, großen Kundenstamm, und die Studierenden bekommen ein Nahverkehrsticket, das im Vergleich mit allen anderen Ticket-Modellen konkurrenzlos günstig ist.

Häufig wird kritisiert, dass man "gezwungen" ist, das Semesterticket zu erwerben. Dem gegenüber steht jedoch die Tatsache, dass nur durch dieses Modell alle Studierenden in der Lage sind sich dieses Ticket zu leisten.

 

Ausführliche Informationen zu allen Fragen rund um das Semesterticket findet ihr auf der Seite des Referats für Verkehr.

 

Auf welchen Strecken gilt das Semesterticket?

Das Semesterticket gilt in allen Bussen und Nahverkehrszügen (RB, RE und Saarbahn) im Saarland. In Fernverkehrszügen (IC, EC, ICE) gilt es nicht.
In den Regionalzügen und -bussen könnt ihr bis zu der saarländischen Grenze fahren, mit der Saarbahn sogar bis Saarguemines. (Wenn ihr jedoch mit dem Zug nach Saarguemines fahren möchtet, müsst ihr ab Hanweiler ein Ticket lösen.) Seit dem 01.10.2017 gilt das Semesterticket der saarländischen Studierenden auch auf der Bahnstrecke von Saarbrücken bis nach Trier Hauptbahnhof und zurück - genutzt werden können die Regionalzüge (RB und RE) der Deutschen Bahn, Busverbindungen in Rheinland-Pfalz gehören nicht zum Leistungsumfang des saarländischen Semestertickets.

Ich will weitere Strecken fahren, ab welchem Bahnhof muss ich zahlen?
Wenn ihr weitere Strecken in Regionalzügen fahren wollt, braucht ihr eine Fahrkarte ab
- Nohfelden (Strecke Saarbrücken - Mainz),
- Homburg (Strecke Saarbrücken - Kaiserslautern - Mannheim) bzw.
- Einöd (Strecke Saarbrücken - Pirmasens - Karlsruhe).

Für Fahrten nach Frankreich gilt das Semesterticket bis zur Grenze, man kann Fahrkarten ab
- Forbach Grenze (Strecke Saarbrücken - Metz - Paris) bzw.
- Hanweiler Grenze (Strecke Saarbrücken - Strassbourg) lösen.

Fahrkarten für Fernverkehrszüge müssen immer für die volle Strecke gelöst werden.

Über die Grenze geschaut

Seit dem 01.08.2017 ist der Nahverkehr für Studierende in Luxemburg kostenlos. Dies hat auch Auswirkungen auf die Studierenden der Universität des Saarlandes. Bei der Verkehrszentrale Luxemburg können die Studierenden kostenfrei eine mKaart (elektronisches Fahrkartensystem) und ein Studentenabo beantragen, welches ihnen gestattet, den CFL Saarbrücken-Luxemburg Express und auch sämlichen Nahverkehr innerhalb des Großherzogtums Luxemburg kostenfrei zu nutzen. Das Referat für Finanzen und Verkehr stellt eine Anleitung für die Beantragung von mKaart und Studentenabo bereit. Bei weiteren Fragen können die Studierenden das Referat für Finanzen und Verkehr während der Sprechzeiten persönlich im AStA Gebäude (A5.2) oder telefonisch unter 06813022996 und außerhalb der Sprechzeiten per E-Mail an verkehr[at]asta.uni-saarland.de erreichen.


Für andere Nachbarregionen hinausgehende Strecken des Saarlands gibt es kein Anschlussticket. Man muss die normalen Monats-/Jahreskarten im Ausbildungsverkehr (oft nur als "Schülermonatskarte" bekannt) kaufen.